leckeres Gemuese Unsa Banna

V.i.S.d.P.:
Dominik Neise

Die Termine der Joculatores

 

Mittwoch, 27. Juni 2007, 00:02 Uhr

Hört hört! Es ist Spectaculum!

Juhu! Haha! Am Wochende ist es wieder so weit! Das Mittelalterlich Spectaculum zu Dortmund öffnet seine Pforten!! Und ihr werdet es nicht glauben, da der Plane zu Fredenbaum in unser aller Spuckreichweite liegt (der biele kann ganz weit spucken), werden die Joculatores in VOLLER besetzung ihr Unwesen treiben. Von Anbeginn bis zum bitteren Ende werden wir wie jedes Jahr allen Unwettern (bisher gabs die jedes jahr) trotzen und einem kleinen Flecken Rasen am See ein jähes Ende bereiten! Zum Glück ist für die Rekultivierung ja das Landschaftsamt der Stadt Dortmund zuständig! Also liebe Leute, wie ihr seht, geht das alles von euren Steuertalern ab! Also lasset euch mal blicken damit ihr die dem Stadtvogt nicht umsonst in den Rachen geschoben habt!
Und wer opfer der schlimmen Wetter wird, dem werden wir auch dieses Jahr wieder ein trockens Plätzen unterm "Sonnen"-segel bieten und vielleicht warmes Plätzchen am Feuer ... falls es nicht wegschwimmen sollte. Ansonsten könnt ihr euch an der lodernden Farbe meines roten Haares wärmen! Mögen es euch ein Licht sein an dunklen Orten, wenn alle anderen Lichter ausgehen ...

[ Hier hat wohl niemand nen dummen Spruch gelassen... ]

 

Dienstag, 16. Januar 2007, 11:29 Uhr

Dieses Jahr

Hört hört, das neue Jahr hat begonnen (ihr habt es sicher beim Blick aus dem Fenster bemerkt) und ihr fragt euch bestimmt (vor allem haben wir uns gefragt): Wird es die Joculatores auch im Jahr 2007 wieder auf Märkten zu bestaunen geben? Und, oh nein, die Antwort ist: Ja! Auf dem offiziellen Jocus Weinachtstreffen wurde dieser Entschluss einstimmig gefasst, ihr hab es sicher in den Nachrichten gehört. Nachdem wir alle mit gutem Essen und quasi tödlichem Fusel vom Dom bestochen wurden, war diese Entscheidung nur noch eine Formsache. Wir werden es also noch einmal wagen auf möglichst vielen Märkten ein kleines Plätzchen zu occupieren...juhu!!

[ Hier hat wohl niemand nen dummen Spruch gelassen... ]

 

Montag, 23. Oktober 2006, 12:19 Uhr

Jongliertreffen!!

Um mal einen wichtigen Termin zu nennen, der aber mehr als einmal vorkommt:
Die Joculatores kann man in jonglierender Manier jeden Mittwoch bewundern. In der Rudolf-Steiner-Schule (Turnhalle) in Bochum Langendreer, beim dortigen allgemeinen Jongliertreffen! Schaut doch mal rein! Da fliegen Bälle, Keulen und Sprüche....
Immer mittwochs ab 20 Uhr

[ ich zähle ... unus .... ähm ... wie gings weiter? ]

 

Samstag, 13. Mai 2006, 13:21 Uhr

Die Joculatores kommen zu den Kinderlein

Nachdem die muntren Joculatores am Bismarckturme mit Hülfe der Musici dem Volke den Winter aus dem Kopfe vertrieben, wollen nunmehr die Kinderlein in Unna-Königsborn den Spielen und der Gaukeley ansichtig sein.

Derob lassen sichs die Joculatores nicht nehmen am 10. Tage des schönes Monats Juni in Königsborne am schönen Kurpark zu erscheinen und ihr muntres Spiel zu treiben.

Doch Eltern hört und lasst Euch sagen, dem fahrenden Volk ward öfters schlimmes nachgesagt, doch Kinderlein verschleppen wir nicht. Doch beim Werfen der Ballen und Keulen kann auch schonmal ein Kindlein in die Finger geraten.
Doch, liebe Eltern, seid nicht Bange, wartet ihr nur kurz oder auch lange.
Uns kann dabei nichts geschehn!
Das werdet ihr wohl sehn.

Also Leutchen schaut herein, es wird Euch nicht zum Schaden sein!
Eure Joculatores!

[ Hier hat wohl niemand nen dummen Spruch gelassen... ]

 

Montag, 27. Februar 2006, 11:18 Uhr

Ein gar Mittelalterlich Osterfeur zu brennen auf des Wilhelms Höhe

Es begab sich....
Dass unsere füneff Helden zu sehen sein werden, wie sie kleinere Exempel des Osterfeuer würfen in die Lüften und
heißa heißa eins zwei drei es immer rundeherum zu wirbeln
dero zur Abendstund des Ostersamstag.
Des wird ein gar köstlich muntres Völkchen zusammen kommen! hört man den einen zum andern schon sagen.
Ein Prall gefülltest Säckerl brauchts nicht der da kommt zu schauen und tanzen. Allein eine kleine Spende würde wohl erbäten werden. Da die Scheit auch nicht alleine den Hohen Berg herauf gerollt, entzwei gehackt und mit prächtig Musici umgeben word sint.

So kommt denn all und sperrt die Mäuler weit auf und gießet ein paar der feinsten Getränk wohl hinein.

[ Hier hat wohl niemand nen dummen Spruch gelassen... ]

 

Montag, 20. Februar 2006, 21:02 Uhr

Die Joculatores auf neuem Terrain

Am Wochenende hatten wir beschlossen unsere Jonglierfertigkeiten nicht mehr nur bei den mittwöchlichen Jongliertreffen in Bochum Langendreer zu verbessern (da könnte man eigentlich auch mal den einen oder anderen Bericht drüber schreiben), sondern uns die Tricks direkt bei den besten der Welt auf der internationalen Jonglierconvention in Herne abzuschauen.

Die Anreise war Freitag Nachmittag und gelang dem Dom, mir (dem Chris) und der Lea (einer Bekannten) auch nach kleineren Orientierungsjustierungen. Wie wir feststellen mussten kamen die meisten Leute aber erst spät abends oder Samstag Morgen (wie die Hopfi). Und so extrem international wie angekündigt war die Veranstaltung dann auch nicht besetzt. Dennoch waren zwei deutsche Dinge-in-die-Luft-werf-Künstler da, die auch zur Weltspitze gezählt werden können. Thomas Dietz und Markus Furtner. Letzterer ist dabei wahrscheinlich der beste Devilstickspieler der Welt, was für mich besonders interessant war, weil ich gerade dabei bin Devilstick zu lernen. Wer nebenbei gesagt an Jonglage Interesse hat, der sollte vielleicht mal bei www.jugglingdb.com reinschauen, da gibt es unter anderem tausende von Jongliervideos zum freien download! Aber zurück zur Convention...

Für die 18¤ Teilnahmegebühr gab es zweimal Frühstück und einmal Abendessen sowie zwei Übernachtungen...klingt gut, aber die Übernachtungen fanden in den Veranstaltungshallen (einer umfunktionierten Stahlfabrik) auf dem Fussboden statt. Der einzige der sich darüber aber beschwert hat war unser Rücken.

Am Abend gab es erst mal eine Renegade-Show (jeder der Lust hat zeigt was er kann) in der dortigen Kneipe. Neben einigen sehr netten Leuten die ich dort kennengelernt habe (wenn ich das so sage meine ich natürlich Frauen), habe ich dort die wohl mit 4.50¤ teuersten und schärfsten käseüberbackenen Nachos der Welt gegessen. Jongliert wurde aber auch noch und zwar bis 4 Uhr morgens!

Neben total viel jonglieren und passen wollten wir den Rahmen am Samstag nutzen um uns endlich kleine Nummern und Bühnencharaktere für Joculuatores-Auftritte auszudenken. Dafür haben wir uns dann wirklich zusammengesetzt (Dom und Hopfi sogar in ihren Mittelalterkostümen (!)) und haben gar nicht wenig geschafft, denke ich. Und quasi zur Belohnung gabs abends dann noch eine recht gute Varieté Show mit viel Jonglage und afterschow Party.

Am Sonntag waren alle dann doch recht träge von zwei Tagen jonglieren und wenig Schlaf, so dass dieser Tag mit laaangem Frühstück und viel quatschen eher einen ruhigen Verlauf nahm.

Ich hoffe nur, dass der Dom sich alles gemerkt hat, was er bei den endlos vielen passing-sessions mit den "Profis" gelernt hat (das muss er uns anderen jetzt nämlich alles beibringen). Ich selbst hatte des öfteren die Gelegenheit mit besagtem Markus Furtner über Devilstickerei zu plaudern und auch Jolleystick mit ihm zu spielen (das ist sowas wie Badminton mit Devilsticks), wobei ich mir hoffentlich auch das ein oder andere abschauen konnte, was dann jetzt mit viel viel (viel...) Training umgesetzt werden will. Insgesamt wars ein sehr nettes Wochenende. Vielleicht fahren wir ja auch auf die kommende Veranstaltung nach Köln...

[ Hier hat wohl niemand nen dummen Spruch gelassen... ]

 

Sonntag, 18. Dezember 2005, 15:09 Uhr

Hopfi auf Reisen: Teil 1: Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt Wuppertal

Gestern war ich in Wuppertal. Warum? Ja so genau weiß ich das auch nicht mehr, ich glaube ich wollte Domis Geburtstagsgeschenk kaufen (der hat ja abends noch gefeiert). Hab ich auch. Zumindest einen Teil davon nämlich die CD von Pill und Pankratz. Aber ich fang mal besser vorne an:

Relativ früh (11:00 Uhr oder so) bin ich mit zwei Brötchen im Magen gestartet um mich auf den weiten Weg von Bochum nach Wuppertal zu machen. Hab mich also in die Bahn gesetzt und bin gefahren. Und gefahren. Und gefahren... Irgendwann war ich dann auch da und habe wider Erwarten relativ schnell die gesuchte Stadthalle gefunden. Begrüßt wurde ich schon am Eingang von Pill und Pankratz, die ja der Grund waren, weswegen ich überhaupt den weiten Weg gefahren war. Also sprang ich erstmal auf Pankratz zu und rief: "ich brauch eure CD, ich brauch eure CD!!!" aber sie wollten erstmal meinen Namen wissen. Das CD kaufen verschoben wir aber auf später... An dieser Stelle sei nochmal erwähnt dass es wir mitten im Dezember hatten und es nachts zuvor auch noch geschneit hatte. Also begab ich mich erstmal zur Taverne um mich und meine Füße dort mit einem schönen heißen Glühwein zu wärmen und erstmal das Programm zu studieren. Ok, letzteres war nicht ganz in meinem Sinne: Bagatelli in etwa einer halben Stunde und Pill und Pankratz in zwei Stunden. Aber es war doch so kalt!!! Also bin ich erstmal ne Runde über den Markt spaziert um mir die Beine zu vertreten. Dann wieder zur Taverne - Glühwein - wieder über den Markt- wieder Glühwein. Nach etwa einer Stunde hab ich mich dazu durchgerungen mal nen Fleischspieß zu essen. Und weiter gings mit Glühwein - laufen - Glühwein... Während diesem Hin und her hab ich ne ganze Menge Menschen kennengelernt:

Zuerst war ich beim Lederer. Der hatte schöne Schuhe die natürlich knapp 200 Euro kosteten, aber nach seinen Angaben die Füße warm und trocken halten sollten. Er gab mir den Tipp, im Winter Filzeinlagen in den Stiefeln zu tragen. Muss ich mal ausprobieren. Hab mir bei ihm auch noch Lederbänder aus der Restetruhe gekauft, aber ich glaub die hab ich verloren.

Danach hab ich mir den Bagatelli angeschaut. War die selbe Show wie immer. Glaub ich. Hatte er schon immer nen Devilstick mit drin? Ich weiß es nicht. Wenn nicht dann war das neu. Als ich hinterher noch mit ihm gequatscht hab erzählte ermir, dass er ab dem nächsten Jahr eine neue Show präsentieren möchte.

Dann war ich an der Taverne. Dort arbeiteten drei äußerst nette StudentInnen: Elena, Caspar und Pepe. Zu diesen dreien sei erwähnt, dass wir miteinanderein lustiges Spiel gespielt haben. Wir haben zusammen ein Märchen erzählt, aber jeder durfte nur ein Wort sagen. Ich hab die Geschichte mitgeschrieben, aber wenn man sie nüchtern nochmal liest ist sie nicht mehr so lustig deswegen werd ich sie hier nicht veröffentlichen.

Nun spielten Dubia Fortuna. Eine Gruppe aus vier Personen (3 Männer eine Frau). War sehr schön. Mehr bleibt dazu nicht zu sagen.

Dann endlich kamen die lang erwarteten Pill und Pankratz. Während die beiden schon auf der Bühne standen, schlufte ich mit meinem Glühwein in der Hand zu Ihnen herüber und wurde von oben mit einem lauten: "Ah, Lady Christina ist jetzt auch da, dann können wir ja anfangen!" begrüßt. Danach hatten sie mich die ganze Show hindurch nicht mehr in Ruhe gelassen sehr zur Freude der anwesenden Schaulustigen. Zwischendurch fing es an zu schneien, so dass die ganze Meute spontan von der Freiluftbühne ins Zelt umzog. Nach der Show holte ich dann Domis CD und lernte einige Mitglieder des Pill-und-Pankratz-Fanclubs kennen. Eine von Ihnen, Becci, zeigte mir ihren selbst gezeichneten Pill-und-Pankratz-Comic.

Weil mir mittlerweile die Füße fast abfroren beschloss ich, mir bei der Spinnerin ein wunderschönes Paar selbstgestrickter Schafswollsocken zu kaufen und zog dann weiter zur Informatio, wo ich mit einem sehr netten Recken über mittelalterliche Musik fachsimpelte.

Schließlich zog ich weiter und landete bei Jörg dem Steinmetz. Er gab mir einige nützliche Tipps zum Thema Zeltbau und Laternenbasteln. Bei ihm verweilte ich eine Weile, weil es an seiner Feuerstelle so schön warm und gemütlich war.

Um ca 19 Uhr verließ ich den Markt um mich auf den Weg zu Domi zu machen. Bis dahin hatte ich aber kein weiteres Geschenk zu der CD gefunden. Ich beschloss, ihm ein Buch mit russischen Märchen zu bestellen und nachträglich zu schenken. Kurz vorm Bahnhof hörte ich, wie gerade ein Zug nach Dortmund durchgesagt wurde und rannte los. Das Rennen tat mir gar nicht gut. In der Bahn fühlte ich mich als ob mir jemand mit einem großen Hammer vor den Kopf gehauen hätte. Irgendwie hab ich es dann aber doch geschafft in Dortmund auszusteigen und zu Domi zu gehen. Allerdings hab ich von der Fete leider nichts mehr mitbekommen...

Eins hab ich auf jeden Fall gelernt, wenn ich das nächste mal Mittags schon mit Glühwein anfange, werde ich zwischendurch auch Nahrung zu mir nehmen.

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Freitag, 09. Dezember 2005, 23:15 Uhr

Die Joculatores 10 Sekunden vor Publikum

Hopfi und Dom waren heute auf dem 1. Weihnachtlichen Mittelalter Spektakulum in Duisburg, weil sie sich die Streuner antun wollten. Dort haben sie auch Kaspar den Gaukler und Benni den Gaukler getroffen. Sie hatten natürlich Ihren Kram zum gegenseitigen Bewerfen dabei und haben kräftig geübt. Der Herold nahm einen kleinen Unfall zum Anlass, Dom eine kleine Jonglage am Pranger vorzuschlagen. Als Dom ausschlug, ließ er es sich nicht nehmen, die Beiden über die Rolle der Wikinger im 800 Jahrhundert zu belehren: "Iren haben rote Haare, weil sie Dänen sind!" Was einleuchtet!!!

Als die Beiden sich den Auftritt von Kaspar ansehn wollten, kam dieser zu ihnen und fragte Sie ob sie 10 Sekunden in seinem Auftritt passen wollten. Voller Bammel sagten sie zu und erwarteten mit klopfendem Herzen ihren Auftritt, der der erste auf einer "Bühne" wäre. Sie legten ihr 4-count-passing ohne drop hin, wobei Kaspar zum Abschluss durch das Muster rannte und es dabei zusammenbrach. Ein famoser Applaus brauste auf.

Das wunderbare Streunerkonzert danach konnte dieses erhebende Gefühl leider aber verständlicherweise nicht übertreffen. Folgendes bleibt zu erwähnen:
1. Mattis beiden Töchter ergänzten die Bühnenshow prächtig.
2. Zehn Orks ist, auch wenn es Fledermäuse und Larper noch nicht verstanden haben, NICHT das allerbeste Lied der Streuner. Auch Söldnerschwein nicht, falls ihr das dachtet.

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Eine Liste der Spectaculi auf denen wir aufbauen oder als Gäste zu erwarten sind
18.+19. August Telgte Planwiese
Welch Bedeutung mögen jene Farben dort haben?
Sind die Worte rot gefärbt, so waren wir's zu müde hierhin mit all unserm Sack und Pack zuwandern! Ihr seht uns womöglich unter dem Volke, doch Lagern werden wir hier nicht!
Doch sind sie grün wie die (hoffentlich bald kommenden) Blätter des Frühlings, so freut Euch Leute. Die Joculatores kommen ins Land. Und solange der Markt verweilt, verweilen auch wir. Tadaaaa!
Und wo wir's Euch noch nicht verraten wollen, da sieht's halt aus wie immer!